Gestern fand ich endlich die Zeit, auf der Post mein neues Gehäuse, ein Cooler Master RC-1000-KSN1-GP Cosmos, abzuholen. Schon dort haben mich die Angestellten der Post etwas seltsam angeguckt, weil ein Typ im Anzug ein 20kg schweres Paket holen kommt. Ich durfte dann mit dem Auto in den Innenhof der Post fahren um das Gehäuse zu laden, so musste ich es nicht über die Strasse tragen und die arme Frau von der Post musste die 20kg nicht über den schalter hiefen
An dieser Stelle möchte ich ein kurzes Review über das Gehäuse und den Installationsprozess geben:
Als erstes habe ich natürlich das Kernstück eines jeden Computers aus dem alten Gehäuse aus- und im neuen Gehäuse wieder eingebaut. Dabei bin ich möglichst vorsichtig gewesen, so dass ich den CPU Lüfter nicht ausversehen vom Mainboard trenne, da ich dann schleunigst einen Computershop finden müsste um die Verbindung zwischen Lüfter und CPU mit Wärmeleitpaste wieder zu erneuern.
Schon bei diesem Scritt ist mir aufgefallen, dass das Gehäuse einerseits erheblich grösser ist als das alte andrerseits aber auch qualitativ viel hochwertiger. So sind zB Halterungen für alle unterstützen Mainboard-Formfaktoren enthalten und können anhand einer Grafik korrekt im Gehäuse angebracht werden um das Mainboard darauf zu verschrauben. Zudem sind die Abdeckungen für die PCI und PCI Express Slots nur mit Schrauben befestigt, so dass sie nicht zuerst aus dem Gehäuse gebrochen werden müssen um die Grafikkarte zu positionieren.
Nach dem übertragen von Mainboard und Grafikkarte habe ich dann die Elektronik des Gehäuses mit dem Mainboard verbunden. Soll heissen, ich habe die im Gehäuse integrierten Firewire- USB und Audioanschlüsse an die entsprechenden Verbinder des Mainboards angeschlossen und den Start- und Resetknopf sowie die Lämpchen welche Festplattenaktivität und das Laufen des Computers anzeigen mit dem Mainboard verbunden.
Auch hier wurde ich von der Qualität Cooler Master recht überrascht, denn zum Gehäuse werden sowol ein Päckchen Kabelbinder als auch ein Päckchen mit Kabelbindern, welche man auf dem Gahäuse festkleben kann (siehe Bild 2) mitgeliefert!
Danach ging es schon weiter mit dem verlegen der restlichen Kabel, was leider trotz aller Mühe und vieler Kabelbinder immer einen recht grossen Kabelsalat gibt, da die Kabel meistens viel zu lang oder ganz wenig zu kurz sind. Trotzdem habe ich geschafft, das ganze so zu verlegen, dass auf jeden Fall keine Kabel mit irgend einer Heissen Komponente in Berührung kommen
Somit ist der Computer fertig im Gehäuse und läuft sogar einwandfrei
Nun kann ich mich der Wasserkühlung zuwenden, welche dann auch einen Eintrag erhalten wird!







